[{"data":1,"prerenderedAt":154},["Reactive",2],{"de/about":3},{"_path":4,"_dir":5,"_draft":6,"_partial":6,"_locale":7,"title":8,"description":7,"body":9,"_type":149,"_id":150,"_source":151,"_file":152,"_extension":153},"/de/about","de",false,"","About",{"type":10,"children":11,"toc":143},"root",[12,21,27,32,37,42,55,61,75,80,85,90,95,100,106],{"type":13,"tag":14,"props":15,"children":17},"element","h2",{"id":16},"warum",[18],{"type":19,"value":20},"text","Warum?",{"type":13,"tag":22,"props":23,"children":24},"p",{},[25],{"type":19,"value":26},"Das Erkennen von gespielten Fehlern ist für Musiker*innen im Klassikbereich eine\nwichtige Fähigkeit. Sie wird gebraucht beim Proben und Unterrichten, besonders\naber in Aufnahmesituationen muss das Aufnahmeteam sicher Schwächen benennen\nkönnen, möglichst auch mit einer qualitativen Bewertung („Was ist passiert?“),\ndamit die Fehler korrigiert werden können. Wie peinlich sind auf Tonträger\nverewigte Patzer oder Ungenauigkeiten, die man immer wieder hören muss…",{"type":13,"tag":22,"props":28,"children":29},{},[30],{"type":19,"value":31},"Diese Anwendung versteht sich als Ergänzung zum klassischen\nGehörbildungsunterricht, in dem kaum Fehlerhören im Ensemble trainiert werden\nkann.",{"type":13,"tag":22,"props":33,"children":34},{},[35],{"type":19,"value":36},"Dazu wurden zahlreiche Ausschnitte aus Kammermusikwerken von Barock bis ins 20.\nJahrhundert mit Profiensembles produziert. Diese Ausschnitte finden sich hier\njeweils einmal fehlerfrei aufgenommen, sowie je ein bis zwei Takes mit gezielt\neingebauten Fehlern. Sämtliche Fehler, die es in dieser Anwendung zu finden\ngilt, sind Intonationsfehler, also zu hoch oder tief gespielte Töne. Andere\nFehlertypen (Rhythmus, Zusammenspiel, Lesefehler mit falschen Tönen etc.) kommen\nunter Umständen in den nächsten Jahren dazu.",{"type":13,"tag":22,"props":38,"children":39},{},[40],{"type":19,"value":41},"Intonation ist sicherlich eines der schwierigsten Gebiete beim Fehlerhören und\nzugegebenermaßen gibt es in vielen Situationen keine absolute Wahrheit – außer\nvielleicht bei Oktaven und Quinten können Intervalle je nach Stimmungssystem und\nharmonischem Zusammenhang tiefer oder höher ausfallen. Siehe dazu das\ndetaillierte und wohlüberlegte Lehrwerk von Doris Geller, Praktische\nIntonationslehre (Kassel, 1997).",{"type":13,"tag":22,"props":43,"children":44},{},[45,47,53],{"type":19,"value":46},"Auf dieser Website sind die Fehler jedoch so produziert, dass sie eindeutig und\nlokalisierbar sind. Dennoch sind einige Beispiele sicherlich an der Obergrenze\ndessen, was noch wahrnehmbar ist. Deshalb ist dieses Archiv zum Selbststudium\nnur bedingt geeignet, obwohl sich bei Auflösung Hinweise zu der Art und\nEntstehung der Intonationsfehler finden. Der effektivste Einsatz dieses\nHörarchivs wäre im Kleingruppenunterricht mit Lehrenden und Studierenden oder in\nder Diskussion innerhalb einer Gruppe von Hörenden – etwa in einer Mischung von\nKammermusiker",{"type":13,"tag":48,"props":49,"children":50},"em",{},[51],{"type":19,"value":52},"innen und Tonmeister",{"type":19,"value":54},"innen.",{"type":13,"tag":14,"props":56,"children":58},{"id":57},"gebrauchsanweisung",[59],{"type":19,"value":60},"Gebrauchsanweisung",{"type":13,"tag":22,"props":62,"children":63},{},[64,66,73],{"type":19,"value":65},"Sie finden die Liste aller Übungsbeispiele ",{"type":13,"tag":67,"props":68,"children":70},"a",{"href":69},"/exercises",[71],{"type":19,"value":72},"hier",{"type":19,"value":74},". Angegeben\nsind Komponist, Werktitel, Werkteil mit Taktzahl des Ausschnitts, Besetzung,\nEntstehungszeit sowie eine ungefähre Einordnung des Schwierigkeitsgrades. Die\nEntstehungszeit lässt sich nicht immer genau belegen, sie dient aber der\nEinordnung nach Epoche und Stilistik. Alle Kriterien können mit Filtern\neingegrenzt werden, um die Suche nach gewünschten Beispielen zu erleichtern. Die\nAusschnitte sind als Noten im Open-Source Format Verovio hinterlegt. Die\nAufnahmen sind per Timecode mit den Partituren synchronisiert.",{"type":13,"tag":22,"props":76,"children":77},{},[78],{"type":19,"value":79},"Der Schwierigkeitsgrad dient zur ungefähren Orientierung. Tatsächlich ist keines\nder Beispiele einfach im Sinne als für Anfängerunterricht in Gehörbildung\ngeeignet! Einige Erfahrungen mit Fragestellungen der Stimmungssysteme und der\nIntonation sind in jedem Fall Voraussetzung.",{"type":13,"tag":22,"props":81,"children":82},{},[83],{"type":19,"value":84},"Die Größe der Noten kann über das Lupenwerkzeug adaptiv angepasst werden. Der\nListenbereich kann in drei verschiedenen Breiten angezeigt werden.",{"type":13,"tag":22,"props":86,"children":87},{},[88],{"type":19,"value":89},"In einem ersten Schritt kann der Zeitpunkt gefundener Fehler markiert werden.\nDies geschieht durch Klick auf eine Note in einer beliebigen Stimme. Die Anzahl\nder erklingenden Fehler ist angegeben. Sie können das gesamte Beispiel beliebig\noft vollständig anhören als auch per Klick auf den Playbutton des Markers in der\nListe ungefähr bei dem Zeitpunkt starten. Marker können beliebig oft eingefügt\nund entfernt werden. Den Markern werden Kennbuchstaben zugeteilt, die auch bei\nder chronologischen Sortierung beibehalten werden. Wenn Sie glauben, alle\nFehlerstellen markiert zu haben, können Sie das Ergebnis überprüfen.",{"type":13,"tag":22,"props":91,"children":92},{},[93],{"type":19,"value":94},"In einem zweiten, sehr viel schwierigeren Schritt, können nun die konkreten Töne\nin den jeweiligen Instrumenten markiert werden. Manche Fehler ziehen Folgefehler\nnach sich, dann genügt die Markierung einer Note der Fehlerkette. Sie können\njede Markierung einzeln prüfen, sobald die Gesamtzahl an Fehlern markiert wurde,\nkönnen Sie das Ergebnis prüfen und fehlende Markierungen anzeigen lassen. In der\nListe erfahren Sie, ob die Abweichung nach oben oder unten erfolgte und ggf.\nstichwortartig weitere Informationen. Es erscheint auch ein Kommentartext, der\ndie Problematiken des Beispiels benennt und damit eine weitere Beschäftigung\nanregt.",{"type":13,"tag":22,"props":96,"children":97},{},[98],{"type":19,"value":99},"Wie oben gesagt handelt es sich hier um Übungsmaterial. Die Gründe der Fehler\nund Strategien zur Vermeidung sind Stoff für Diskussion, die am besten in der\nGruppe oder einer Unterrichtssituation geführt wird. Zur Theorie der\nStimmungssysteme und Intonation im Ensemble lesen Sie bitte weiterführende\nLiteratur und Quellen.",{"type":13,"tag":14,"props":101,"children":103},{"id":102},"literatur-und-internetquellen-mit-weiterführenden-informationen",[104],{"type":19,"value":105},"Literatur und Internetquellen mit weiterführenden Informationen",{"type":13,"tag":107,"props":108,"children":109},"ul",{},[110,116,121,126,131],{"type":13,"tag":111,"props":112,"children":113},"li",{},[114],{"type":19,"value":115},"Doris Geller, Praktische Instrumentationslehre, Kassel: Bärenreiter, 1997",{"type":13,"tag":111,"props":117,"children":118},{},[119],{"type":19,"value":120},"David Bowman/Paul Terry (1993), Aural matters. A student’s guide to aural\nperception at Advanced Level, Mainz/London: Schott, 1993",{"type":13,"tag":111,"props":122,"children":123},{},[124],{"type":19,"value":125},"John Schneider, “Tampering with Nature – Playing in Unequal Temperaments”, in:\n1001 Mikrotöne, Hrsg. Von Sarvenaz Safari u. Manfred Stahnke, Neumünster: von\nBockel, 2015, S. 23-52",{"type":13,"tag":111,"props":127,"children":128},{},[129],{"type":19,"value":130},"Zahlreiche detaillierte Wikipedia-Einträge (dt. & engl.) zu Stimmungssystemen,\nTonstruktur etc.",{"type":13,"tag":111,"props":132,"children":133},{},[134,136],{"type":19,"value":135},"Historische Website von Eberhard Sengpiel (Tonmeister, 1940-2014), darin\n",{"type":13,"tag":67,"props":137,"children":141},{"href":138,"rel":139},"http://www.sengpielaudio.com/Rechner-centfrequenz.htm",[140],"nofollow",[142],{"type":19,"value":138},{"title":7,"searchDepth":144,"depth":144,"links":145},2,[146,147,148],{"id":16,"depth":144,"text":20},{"id":57,"depth":144,"text":60},{"id":102,"depth":144,"text":105},"markdown","content:de:about.md","content","de/about.md","md",1716458878963]